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Aktuelles

5Oktober 2015

Dr. Christian Härtwig nimmt am 09.10.2015 am 3. Symposium der Arbeits­zeit­gesellschaft in Wien teil.

Das diesjährige Symposium hat den Schwer­punkt „Viel­falt der Arbeits­zeiten – Chancen & Risiken“. Beiträge behandeln z.B.:

  • Arbeitszeit und Lebenszeit
  • „Selbstgewählte“ bzw. individuelle Arbeitszeiten
  • Geschichte der Arbeitszeit
  • Entgrenzung der Arbeitszeit
  • Andere aktuelle Arbeitszeitforschung

Teil des Symposiums wird eine Dis­kussion zum Thema „Dauer-Nachtarbeit – passen die Gestaltungs­empfehlungen?“, die die Übersicht über Konsens und Dissens im Forschungs­feld sichtbar machen soll.

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2Oktober 2015

Christoph Niebuhr besucht am 07.10.2015 im Rahmen des Netzwerk­treffens des Magazins impulse den Coppenrath Verlag in Münster, Her­steller von Spiel­sachen, Accessoires und Büchern vieler Kinder­marken wie Felix, Capt’n Sharky oder Prinzessin Lillifee.

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17September 2015

Dr. Christian Härtwig wird auf dem Kongress der DGPs Meth-Eval in Jena für seine innovative multimethodale Forschungsarbeit mit dem „Mixed-Methods-Preis 2015“ ausgezeichnet.

Der Preis wird für innovative methodische Arbeiten mit dem Mixed-Methods-Ansatz vergeben. Die Verleihung erfolgte gemeinsam mit dem renommierten Gustav-Lienert-Preis. Laudator Prof. Dr. Philipp Mayring hob das anspruchsvolle Forschungsdesign der Arbeit hervor, das sowohl eine mehrjährige Längsschnittstudie mit Online-Fragebögen, als auch Intensivinterviews beinhaltete. Er würdigte zudem die gelungene Integration qualitativer und quantitativer Forschungsmethoden, bei der die gefundenen Entwicklungstypen mit Effektstärkemessungen trianguliert wurden.

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10September 2015

Dr. Christian Härtwig stellt am 18. September 2015 auf dem DGPs Meth-Eval-Kongress in Jena seine Multimethodale Längsschnittstudie zu einem Programm der beruflichen Kursbestimmung und Selbststeuerung vor.

Durch die Ein­führung neuer Studien­strukturen und den fort­schreit­enden Wandel der Arbeits­gesell­schaft er­geben sich für Bachelor-Studier­ende besondere He­raus­forder­ungen, einen für sie pas­senden Beruf­seinstieg zu finden. Gerade für Geistes- und Sozial­wissen­schaftler, in deren akadem­ischer Aus­bildung ein ein­deutiger Berufs­bezug oft fehlt, ist die Ent­wick­lung einer klaren beruf­lichen Ziel­setzung wichtig, aber schwer. Zudem er­fordert die Arbeit in diesem Bereich ein hohes Maß an beruf­licher Ziel­orient­ierung, Selbst­steuerung, Flexi­bilität und eine selbst­ständige Weiter­entwick­lung der eigenen Be­schäftigungs­fähigkeit. Das Programm „KOMPASS zur beruf­lichen Kurs­bestim­mung und Selbst­steuerung“ der FU Berlin unter­stützt Studierende bei der Ent­wicklung beruf­licher Ziele und eines reflex­iven Umgangs mit sich und ihrer Umwelt.

In der vor­liegenden Studie wird unter­sucht, in­wie­fern KOMPASS Studierende bei der Klärung und Kon­kreti­sierung beruf­licher Ziele unter­stützt und welche Formen der Ziel­verän­derung es inner­halb des Prog­ramms gibt. Dazu wurde eine Frage­bogen-Längs­schnitt­studie über drei Studien­jahre mit den KOMPASS-Teil­nehmern durch­geführt, die mit einer Online-Kontroll­gruppe ohne KOMPASS und einer Online-Kontroll­gruppe mit berufs­praktischen Er­fahrungen ver­glichen wurden. Mit den Teil­nehmern der ersten KOMPASS-Ko­horte wurden außerdem quali­tative Inter­views zu Beginn und zum Ende des Pro­gramms durch­geführt.

Die Wirk­sam­keit des Pro­gramms zeigt sich an­hand mitt­lerer bis hoher Effekt­stärken in den Un­ter­such­ungs­di­men­sionen der Ziel­klar­heit, Ziel­ver­änder­ung, Lauf­bahn­pro­blem­be­lastung und des Ex­plo­rations­verhaltens; die Ver­änderungs­effekte liegen deut­lich über jenen der beiden Kontroll­gruppen. Inner­halb von KOMPASS können neun empirische Typen mit ver­schiedenen Formen der re­flexiven Ziel­veränderung identi­fiziert werden. Die Tri­angu­lation der Er­geb­nisse zeigt korrespon­dierende quan­titative Unter­schiede zwischen den quali­tativen Typen. Neben metho­dischen und theo­retischen Im­pli­kationen werden Optimierungs­vorschläge für KOMPASS sowie Ansätze zur Ver­bes­serung der Berufs­vorbereitung im Bachelor diskutiert.

Schlüsselwörter: Zielklarheit, Laufbahnberatung, Evaluation, Qualitative Typenbildung, Triangulation, Bachelor, Bologna, Berufliche Entwicklung, Coaching, Employability, Berufseinstieg, Work-Life-Balance

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4August 2015

Publikation über „Gesunde Arbeits­zeit­gestaltung. Empirische Be­funde und praktische Em­pfehlungen für das Gesund­heits­management“ im Sammel­band „Stark trotz Stress – Gesund­heit und Leistungs­fähig­keit in der Polizei: Nach­haltige Bei­träge der Arbeits- und Orga­nisations­psychologie“

Auf­gaben und An­forderungen in der Polizei sind viel­fältig, her­aus­fordernd und häufig „stressig“. Er­krank­ungen auf­grund von Stress­belastungen haben in allen Berufs­feldern in Deutsch­land zugenommen – die Polizei ist hier keine Aus­nahme.

In Kapitel 8 dieses Bandes berichten Alexandra Sporbert und Christian Härtwig über „Gesunde Arbeits­zeit­gestaltung. Empirische Befunde und praktische Em­pfehlungen für das Gesundheits­management“.

Das Buch soll dazu dienen, empirische Unter­suchungen, aktuelle Kon­zepte und in­nova­tive Inter­ventions­programme der Ge­sund­heits­förderung in der Polizei dar­zu­stellen und einen Aus­tausch zu diesem Thema zu fördern. Ins­beson­dere geht es um all­gemeine und polizei­spezifische Stres­soren in der Polizei­arbeit, arbeits­bezogene und persön­liche Ressourcen sowie Maß­nahmen zum Um­gang mit Stress in der Polizei. Hier­zu gehören beispiels­weise Strat­egien der Per­sonal­ent­wicklung oder der gesund­heits­bezogenen Arbeits­gestaltung.

Schlüsselwörter: Arbeitszeitmodelle, rotierende Schichtarbeit, Belastung und Beanspruchung, Mitarbeiterpartizipation, demografischer Wandel

 

1Juli 2015

Dr. Christian Härtwig nimmt am 03.07.2015 an der Fach­tagung der BAuA „Zeit- und Leistungs­druck bei Dienst­leistungs­tätig­keiten – Entstehungs­zusammen­hänge und Ge­staltungs­möglich­keiten im Bereich der Arbeits­organisation“ in Berlin teil.

Im Fokus der Fach­tagung stehen neben den zentralen Er­gebnissen des Forschungs­projektes zu Zeit- und Leistungs­druck auch weitere aktuelle Er­kenntnisse aus den Forschungs­bereichen Arbeits­psychologie und Industrie­soziologie zu Arbeits­belastung und Arbeits­gestaltung bei qualifizierter Dienst­leistungs­arbeit. Dazu werden von Wissen­schaftlern verschiedener Universitäten Ergebnisse empirischer Projekte vor­gestellt und diskutiert. Unter den Teil­nehmern sind unter anderem Vertreter wissen­schaftlicher Institutionen, wie der Humboldt-Universität Berlin, der TU Dresden, der Universität Halle-Wittenberg und aus Fach­gesellschaften.

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