Aktuelles
Dr. Christian Härtwig nimmt am 09.10.2015 am 3. Symposium der Arbeitszeitgesellschaft in Wien teil.
Das diesjährige Symposium hat den Schwerpunkt „Vielfalt der Arbeitszeiten – Chancen & Risiken“. Beiträge behandeln z.B.:
- Arbeitszeit und Lebenszeit
- „Selbstgewählte“ bzw. individuelle Arbeitszeiten
- Geschichte der Arbeitszeit
- Entgrenzung der Arbeitszeit
- Andere aktuelle Arbeitszeitforschung
Teil des Symposiums wird eine Diskussion zum Thema „Dauer-Nachtarbeit – passen die Gestaltungsempfehlungen?“, die die Übersicht über Konsens und Dissens im Forschungsfeld sichtbar machen soll.
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Christoph Niebuhr besucht am 07.10.2015 im Rahmen des Netzwerktreffens des Magazins impulse den Coppenrath Verlag in Münster, Hersteller von Spielsachen, Accessoires und Büchern vieler Kindermarken wie Felix, Capt’n Sharky oder Prinzessin Lillifee.
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Dr. Christian Härtwig wird auf dem Kongress der DGPs Meth-Eval in Jena für seine innovative multimethodale Forschungsarbeit mit dem „Mixed-Methods-Preis 2015“ ausgezeichnet.
Der Preis wird für innovative methodische Arbeiten mit dem Mixed-Methods-Ansatz vergeben. Die Verleihung erfolgte gemeinsam mit dem renommierten Gustav-Lienert-Preis. Laudator Prof. Dr. Philipp Mayring hob das anspruchsvolle Forschungsdesign der Arbeit hervor, das sowohl eine mehrjährige Längsschnittstudie mit Online-Fragebögen, als auch Intensivinterviews beinhaltete. Er würdigte zudem die gelungene Integration qualitativer und quantitativer Forschungsmethoden, bei der die gefundenen Entwicklungstypen mit Effektstärkemessungen trianguliert wurden.
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Dr. Christian Härtwig stellt am 18. September 2015 auf dem DGPs Meth-Eval-Kongress in Jena seine Multimethodale Längsschnittstudie zu einem Programm der beruflichen Kursbestimmung und Selbststeuerung vor.
Durch die Einführung neuer Studienstrukturen und den fortschreitenden Wandel der Arbeitsgesellschaft ergeben sich für Bachelor-Studierende besondere Herausforderungen, einen für sie passenden Berufseinstieg zu finden. Gerade für Geistes- und Sozialwissenschaftler, in deren akademischer Ausbildung ein eindeutiger Berufsbezug oft fehlt, ist die Entwicklung einer klaren beruflichen Zielsetzung wichtig, aber schwer. Zudem erfordert die Arbeit in diesem Bereich ein hohes Maß an beruflicher Zielorientierung, Selbststeuerung, Flexibilität und eine selbstständige Weiterentwicklung der eigenen Beschäftigungsfähigkeit. Das Programm „KOMPASS zur beruflichen Kursbestimmung und Selbststeuerung“ der FU Berlin unterstützt Studierende bei der Entwicklung beruflicher Ziele und eines reflexiven Umgangs mit sich und ihrer Umwelt.
In der vorliegenden Studie wird untersucht, inwiefern KOMPASS Studierende bei der Klärung und Konkretisierung beruflicher Ziele unterstützt und welche Formen der Zielveränderung es innerhalb des Programms gibt. Dazu wurde eine Fragebogen-Längsschnittstudie über drei Studienjahre mit den KOMPASS-Teilnehmern durchgeführt, die mit einer Online-Kontrollgruppe ohne KOMPASS und einer Online-Kontrollgruppe mit berufspraktischen Erfahrungen verglichen wurden. Mit den Teilnehmern der ersten KOMPASS-Kohorte wurden außerdem qualitative Interviews zu Beginn und zum Ende des Programms durchgeführt.
Die Wirksamkeit des Programms zeigt sich anhand mittlerer bis hoher Effektstärken in den Untersuchungsdimensionen der Zielklarheit, Zielveränderung, Laufbahnproblembelastung und des Explorationsverhaltens; die Veränderungseffekte liegen deutlich über jenen der beiden Kontrollgruppen. Innerhalb von KOMPASS können neun empirische Typen mit verschiedenen Formen der reflexiven Zielveränderung identifiziert werden. Die Triangulation der Ergebnisse zeigt korrespondierende quantitative Unterschiede zwischen den qualitativen Typen. Neben methodischen und theoretischen Implikationen werden Optimierungsvorschläge für KOMPASS sowie Ansätze zur Verbesserung der Berufsvorbereitung im Bachelor diskutiert.
Schlüsselwörter: Zielklarheit, Laufbahnberatung, Evaluation, Qualitative Typenbildung, Triangulation, Bachelor, Bologna, Berufliche Entwicklung, Coaching, Employability, Berufseinstieg, Work-Life-Balance
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Publikation über „Gesunde Arbeitszeitgestaltung. Empirische Befunde und praktische Empfehlungen für das Gesundheitsmanagement“ im Sammelband „Stark trotz Stress – Gesundheit und Leistungsfähigkeit in der Polizei: Nachhaltige Beiträge der Arbeits- und Organisationspsychologie“
Aufgaben und Anforderungen in der Polizei sind vielfältig, herausfordernd und häufig „stressig“. Erkrankungen aufgrund von Stressbelastungen haben in allen Berufsfeldern in Deutschland zugenommen – die Polizei ist hier keine Ausnahme.
In Kapitel 8 dieses Bandes berichten Alexandra Sporbert und Christian Härtwig über „Gesunde Arbeitszeitgestaltung. Empirische Befunde und praktische Empfehlungen für das Gesundheitsmanagement“.
Das Buch soll dazu dienen, empirische Untersuchungen, aktuelle Konzepte und innovative Interventionsprogramme der Gesundheitsförderung in der Polizei darzustellen und einen Austausch zu diesem Thema zu fördern. Insbesondere geht es um allgemeine und polizeispezifische Stressoren in der Polizeiarbeit, arbeitsbezogene und persönliche Ressourcen sowie Maßnahmen zum Umgang mit Stress in der Polizei. Hierzu gehören beispielsweise Strategien der Personalentwicklung oder der gesundheitsbezogenen Arbeitsgestaltung.
Schlüsselwörter: Arbeitszeitmodelle, rotierende Schichtarbeit, Belastung und Beanspruchung, Mitarbeiterpartizipation, demografischer Wandel
Dr. Christian Härtwig nimmt am 03.07.2015 an der Fachtagung der BAuA „Zeit- und Leistungsdruck bei Dienstleistungstätigkeiten – Entstehungszusammenhänge und Gestaltungsmöglichkeiten im Bereich der Arbeitsorganisation“ in Berlin teil.
Im Fokus der Fachtagung stehen neben den zentralen Ergebnissen des Forschungsprojektes zu Zeit- und Leistungsdruck auch weitere aktuelle Erkenntnisse aus den Forschungsbereichen Arbeitspsychologie und Industriesoziologie zu Arbeitsbelastung und Arbeitsgestaltung bei qualifizierter Dienstleistungsarbeit. Dazu werden von Wissenschaftlern verschiedener Universitäten Ergebnisse empirischer Projekte vorgestellt und diskutiert. Unter den Teilnehmern sind unter anderem Vertreter wissenschaftlicher Institutionen, wie der Humboldt-Universität Berlin, der TU Dresden, der Universität Halle-Wittenberg und aus Fachgesellschaften.
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